DIY: Sushi-Geschenkkarte aus Bügelperlen

Drei Sushi-Form-Vorlagen für eine Geschenkgutscheinkarte

Mit Kartenvorlage zum Download – für alle, die nicht bügeln wollen.

Eine Sushi-Gutscheinkarte aus Bügelperlen oder einfach in Kreuzstich-Optik ausgedruckt

Entweder die digitale Karte ausdrucken oder Bügelperlen verarbeiten. Je nachdem welches Material bei dir gerade greifbar ist.

Bei der Geschenkefindung greift man aus Mangel an Einfällen gerne mal zum Gutschein, aber der muss ja deswegen noch lange nicht fade aussehen. Nebenbei bemerkt finde ich Essensgutscheine immer gut. Seien wir mal ehrlich, eigentlich hat doch jeder schon alles und beim gemeinsamen Speisen kann man wenigstens gemütlich Zeit miteinander verbringen. Die Bügelperlen sind quasi Second-Hand. Meine Nichte hat da eine ordentliche Kollektion, die ich mir eigentlich für ein anderes DIY-Projekt hatte geben lassen – nun ist die Karte aber schneller fertig geworden. Wer selber keine Bügelperlen, keine gönnerhaften Verwandten oder einfach keine Lust auf die Fummelei hat, kann sich auch einfach die Downloadvorlage auf hübschem Papier ausdrucken und diese Verschenken.

Für die Perlenkarte brauchst du folgendes Material:

  • Bügelperlen in verschiedenen Farben
  • passendes Steckbrett für die Perlen
  • Butterbrotpapier oder Backpapier
  • Bügeleisen
  • Tonpapier (105 x 210 mm)
  • Kleber
  • Steckvorlage und Textschnipsel
    Download  Steckvorlage.pdf (467 KB)

Ich habe für die Karte vier verschiedene Arten von Kleber verwendet. Um das Sushi auf die Karte zu kleben eignet sich Flüssigkleber gut. Bei Papier verwende ich lieber Klebestift oder Sprühkleber. Für die Wackelaugen kam ein Kontakt-Kraftkleber zum Einsatz.

…oder du druckst die Karte einfach fertig aus und schneidest sie nur noch zu:

 

Das Bügelperlen-Sushi stecken und fixieren.

Such dir Bügelperlen in den passenden Farben zusammen und ordne sie auf dem Steckbrett entsprechend der Vorlage an. Damit das Sushi richtig fischig aussieht, wären reichlich lachsfarbene Perlen ideal. Abstraktere Farben, wie Orangetöne und ein kräftiges Grün sehen aber sicher auch toll aus.

Die Perlen werden im Anschluss mit dem Bügeleisen geschmolzen und kleben dann aneinander fest. Damit das Plastik nicht am Eisen klebt, deckst du das Sushi vorsichtig mit einem Stück Butterbrot- oder Backpapier ab. Damit dein Steckbrett auch stabil und eben liegt, suchst du dir am besten einen festen und hitzeunempfindlichen Untergrund dafür, z. B. die Herdplatte. Gebügelt wird in kreisenden Bewegungen bei maximaler Temperatur, bis die einzelnen Perlen fest miteinander verbunden sind. Das dauert oft nur eine halbe Minute.

Je nach Hersteller und Material läuft das mit dem Bügeln unterschiedlich glatt ab. Vielleicht erwischt man beim Bügeln auch nicht alle Perlen gleich. In meinem Fall, sind ein paar wenige Exemplare am Papier festgeschmolzen, was für die Karte aber nicht weiter schlimm ist. Eine Perle war einfach kürzer als die anderen und fiel dann natürlich raus. Ob diese schon so verpackt war oder ob meine Nichte besonders kreativ mit der Schere ist, bleibt wohl ungeklärt. Ich konnte sie dann einfach austauschen und nochmals festbügeln.

Damit sich die Sushi-Teile beim Abkühlen nicht verbiegen, beschwerst du sie (nachdem du gekuckt hast, ob auch alles fest verschmolzen ist) am einfachsten mit einem dicken Buch oder einem anderen Gewicht. Das Butterbrotpapier lässt du vorsichtshalber noch dazwischen liegen.

Bügelperlen lassen sich unterschiedlich gut verarbeiten.

Hier siehst du das Problem: Ein paar Perlen kleben am Papier fest, die anderen lassen sich gut ablösen.

Das Sushi ist fertig, fehlt nur noch die Gutschein-Karte.

Mein kleiner Klebe-Fail

Wie das Titelbild vielleicht schon vermuten lies, hatte ich kein ausreichend dickes Papier daheim und habe deswegen Packpapier und dünneres Bastelpapier zusammengeklebt. Ich habe dafür das Bastelpapier mit Sprühkleber benebelt, das Packpapier mittig aufgedrückt und das Ganze trocknen lassen. Danach habe ich mit einer dünnen Schicht Flüssigkleber die Sushi-Elemente aufgeklebt. So weit, so gut. Jedoch hat sich das Packpapier durch den Kontakt mit dem Flüssigkleber gewellt und so wieder etwas vom Tonpapier gelöst. Beim nächsten mal würde ich also zuerst das Sushi aufkleben und dann das Papier verstärken oder gleich zu einem schön dicken Kartenkarton greifen. Oder alles mit Klebeband einwickeln bis gar nichts mehr verrutschen kann.

Textschnipsel

Für meinen Packpapier-Untergrund fand ich es irgendwie passender, den Kartentext auch aufzukleben. Außerdem habe ich oft so eine miese Handschrift, das ich da bestimmt das ein oder andere Papierstückchen verhunzt hätte. Also habe ich kurzerhand drei Vorlagen am Rechner zusammengestellt, ausgedruckt und zurechtgeschnitten. Persönlich habe ich mich für den Text „Herzliche Einladung“ entschieden. Somit ist beim Anblick der Kartenvorderseite eigentlich schon klar, dass man beim Essen zwingend dabei sein möchte. Ein taktisch sehr kluger Zug von mir.

Wenn man beim Bügeln schon vom guten Essen träumen kann, macht’s doch gleich viel mehr Spaß.
Frohes Schaffen! Unterschrift Caro

Nachgemacht? #katzgemacht

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