Rezept: Soja-Döner mit Wintergemüse

veganer Sojafleisch-Döner mit saisonalem Gemüse und Ajvar-Joghurt-Sauce

Zubereitungszeit ca. 35 Minuten

[Werbung | PR-Sample] Die Sojaschnetzel sind mir wegen eines Gastbeitrages auf vekoop.de kostenlos zur Verfügung gestellt worden. Das Gast-Rezept sowie folgendes stammen von mir selbst, wurden nicht bezahlt und spiegeln meine eigene Meinung zum Produkt wieder.

Fladenbrot mit Sojaschnetzeln und saisonalem Wintergemüse

Ordentlich Rotkohl gehört in jeden guten Döner, aber was kann man im Winter noch so ins Fladenbrot packen?

So einiges. Zum Beispiel aller Art Rüben oder eingelegtes Gemüse. Im Herbst hätte ich mir auch angebratenen Hokkaidokürbis zum Sojafleisch gut vorstellen können. Apropos Sojafleisch: Bei der Sorte, die ich testen durfte, war die Konsistenz sehr nach meinem Geschmack: Schön weich und nicht zäh. Wie bei jedem Sojaprodukt kommt es aber vor allem auf die richtige Würze an. Deswegen spielen in folgendem Rezept viele Kräuter eine Rolle. Andererseits würde ich mich nicht als Experte in Sachen Fleischersatz bezeichnen, denn er kommt nur sehr selten auf unseren Tisch. Ab und an ein „Vürstchen“, wenn man, vor allem in der Grillsaison, keine Zeit hat Gemüse vorzubereiten. Im Alltag reicht mir normaler Räuchertofu. Da sich die Soja-Schnetzel im trockenen Zustand aber lange lagern lassen, kann man sich einen kleinen Vorrat anlegen und ist somit für alle Gelüste oder fleischliebende Gäste gerüstet.

Zutaten für 4 Portionen:

Gemüse:

  • 200 g Rotkohl
  • 2 mittelgroße Karotten
  • Essiggurken
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1 kleine Rote Beete

Nimm die Mengenangaben nicht so genau. Das kommt ganz auf die Größe deines Brotes an und wie gut du im Stopfen bist.

Für den Fleischersatz:

  • 150 g Soja-Schnetzel (z. B. diese hier von vekoop)
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 gestr. EL Oregano
  • 1 gestr. TL Thymian
  • 1 gestr. TL Petersilie
  • 1/2 TL Rosmarin
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft einer halben Zitrone
  • je 1 Prise Muskat, Paprikapulver, Salz und Pfeffer
  • etwas Sojasauce

Für die Sauce:

  • 6 gehäufte EL Soja-Joghurt
    (ich habe einen mit Kokosgeschmack verwendet)
  • 2 EL Ajvar (scharf)
  • 1 gehäufter TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Prise Paprikapulver
  • Salz und Pfeffer
  • Chili nach Geschmack

Wer’s verträgt und keine wichtigen Gesprächstermine im Anschluss hat, kann der Sauce noch eine Knoblauchzehe hinzufügen. Schmeckt aber auch ohne.

Außerdem:

  • 1 großes Fladenbrot

Zubereitung:

Vorbereitend, sogar am Vortag, kannst du die Sauce ansetzen. Mahle dafür den Kreuzkümmel im Mörser (oder benutze bereits gemahlenen) und vermenge alle Zutaten für die Sauce in einer Schale. Diese kann dann bis zum Anrichten im Kühlschrank gelagert werden.

Da die Schnetzel ungefähr 15 Minuten quellen sollten, gibst du diese gleich zu Beginn in eine große Schüssel. Gieße die noch heiße Gemüsebrühe darüber und stell‘ alles beiseite. Während sich die Soja-Schnetzel vollsaugen, kannst du das Gemüse, bis auf die Rote Beete, mit Gemüsehobel oder Messer zerkleinern. Auch die Kräutermischung für den Soja-Fleischersatz kannst du in der Zwischenzeit in einer kleinen Schale anrühren.

Nachdem die Schnetzel genügend eingeweicht wurden, gießt du die Brühe ab und drückst die verbleibende Flüssigkeit mit den Händen aus dem Sojafleisch.

Dann stellst du am besten gleich zwei Pfannen bereit. In der einen werden Rote Beete und Soja-Schnetzel zubereitet, in der anderen wird das Fladenbrot leicht getoastet.

Schneide die Rote Beete in dünne Scheiben – mit einem wirklich scharfen Hobel, andernfalls gibt das mit dem Fruchtsaft eine riesige Sauerei. Gib etwas Öl in die Pfanne, brate die Beete-Scheiben schön knusprig an und würze sie mit etwas Pfeffer. Danach legst du die Scheiben zum restlichen Gemüse.

Die Pfanne ist wieder frei für die Soja-Schnetzel. Brate auch diese zunächst auf höchster Stufe gut an. Drehe dann die Herdplatte etwas zurück und übergieße die Schnetzel mit der Kräutermischung. Lass alles für eine kurze Zeit weiterbrutzeln und lösche dann mit einem Schuss Sojasauce ab.

Gleichzeitig schneidest du das Fladenbrot in vier Teile und röstest nach und nach alle Brote in der Pfanne goldbraun an.

Nun geht’s an’s Anrichten. Schneide die Fladenbrotviertel auf und bestreiche die Innenseiten mit der Ajvar-Joghurtsauce. Schiebe dann ausreichend Gemüse und Sojafleisch in das Brot und ergänze obenauf vielleicht noch etwas mehr Sauce.

Jetzt heißt es nur noch: Gut festhalten und beherzt reinbeißen.

Hast du schon einmal ein Fleischersatzprodukt probiert? Schreib mir gern deine Erfahrung damit!
Guten Hunger! Unterschrift Caro

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