Wieso der Herbst die schönste Jahreszeit ist und was ich daran hasse.

Blumen-Nageldesign und eine Sonnenblume in den Händen

Inklusive Nageldesign-Inspiration und einer blumigen Grafik zum Download.

Herbstliches Nageldesign mit Blumenmuster – passend zu Sonnenblumen und wärmenden Heißgetränken

Kaffee trinken, über den Herbst sinnieren und sich die Nägel lackieren. Darum geht’s in diesem Post.

Am 22. September war Herbstanfang und er hat uns gleich golden entgegen geleuchtet. Mittlerweile ist hier in Regensburg wieder Nebelzeit, aber die Liebe zur dritten Jahreszeit hat dadurch nicht abgenommen. Als ich die letzten Tage überlegt habe, was ich denn am Herbst besonders mag, hat mir der Herr Ehemann jedesmal widersprochen oder ihm ist noch etwas gesondert schlechtes über das Ende des Sommers eingefallen. Pff… Als wir aber im Supermarkt an der Kasse standen, wanderten schon die ersten Weihnachtsleckereien auf’s Band – so hat der Herbst also sogar für ihn etwas Gutes.

Das ist wohl das Wichtigste. Nicht dem Sommer hinterher trauern und Trübsal blasen, sondern die gemütlichen Stunden in der Wohnung genießen und der Kreativität freien Lauf lassen. Genug Sonne tanken ist natürlich auch wichtig (Ggf. Vitamin D checken lassen und supplementieren, mit einer Herbst-Winter-Depression ist nicht zu spaßen!).

Nun aber zu meinen Top 5 Vorteilen für den Herbst:

1.

Herbstblumen sind die schönsten des Jahres. Gut, vielleicht bin ich dieser Meinung, weil ich vor allem im Herbst vermehrt Blumensträuße geschenkt bekomme, aber trotzdem. Neben den typischen Blüten von Chrysanthemen, Sonnenblumen oder Dahlien freue ich mich auch über jedes leuchtende Beerenbündel an diversen Sträuchern – sei es Sandorn, Feuerdorn oder einzelne Hagebutten oder das Gestrüpp, das bei uns unkontrolliert im Garten wächst, mir seinen Namen noch nicht verraten will, aber ebenfalls rote Kügelchen am Zweig trägt.

2.

Es regnet so gut wie andauernd. Okay, zweifelhafter Vorteil des Herbstes und wenn man Autofahren muss auch wirklich nicht toll. Ich erinnere mich an so manchen Panikmoment auf der Autobahn, weil die Fahrbahn trotz Scheibenwischer nicht mehr zu erkennen war. Aber ansonsten ist Regen wunderbar – nasses Konfetti vom Himmel – und wenn man zu Fuß auf dem Weg in die Innenstadt ist (was ich im Sommer wegen des drohenden Hitzschlags meist vermeide), kann man es sich mit Schirm und dem richtigen Schuhwerk doch ganz erträglich machen. Ich beneide da meine liebste Freundin um ihren transparenten Regenschirm, obwohl ich meinem bunten Regenbogenschirm nie fremdgehen würde, der ist schließlich von Oma geschenkt. Außerdem bleibt man im Herbst doch auch mal gerne daheim und igelt sich ein. Es gibt doch nichts Schöneres, als im warmen Zuhause sitzend dem Regen zusehen zu können, wie er an der Fensterscheibe herunter rinnt, die man durch den ständigen Regen dann auch gar nicht putzen könnte wenn man wollte.

3.

Situation Fenster + Regen, was fehlt noch zur vollständigen Gemütlichkeit? Strickzeug? Vielleicht. Aber auf jeden Fall ein heißes Getränk. Bestenfalls ein leckerer Kräutertee. Endlich muss man nicht mehr lange warten bis der Tee kalt ist oder ein Pfund Eiswürfel aufbringen, sondern kann meist schon nach 5 Minuten genüßlich dran nippen. Ich kann da nur die offenen Teesorten von Wurzelgräbers Blütenparadies (dieser Name!) empfehlen. Hier trinke ich zur Zeit gerne eine Waldfrüchtemischung aus Äpfeln, Hagebutten, Holunderbeeren, schwarzen Johannisbeeren, Heidelbeeren und Sandorn – passend zum Herbstthema.

4.

Sinken die Temperaturen, ist so gut wie jedes Kleidungsstück wieder einsatzfähig und muss nicht länger im Schrank versauern. Sommerkleid mit Strickjacke, Shorts, Leggings und dicker Pulli, wärmende Haarbänder – alles ist möglich. Immer wenn ich ansetze meine Klamotten auszusortieren, bleiben vor allem Sweater zurück. Ich liebe sie einfach heiß und innig und bin ganz betrübt, dass ich sie so viele Sommermonate unberührt lassen muss. Da ich jetzt auch noch auf den Geschmack gekommen bin, Pullover zu stricken, wird diese Situation sicherlich nicht besser werden. Was soll’s, fliegen stattdessen eben ein paar Sommertops aus der Schublade.

5.

Mützenwetter! Das Aufstocken der Klamottenschichten läuft bei mir in etwa so ab: Zuerst Mütze, dann Jacke und wenn es dann schließlich noch kälter wird, kommt der dicke Schal hinzu. Für mich als Strickerin ist dabei nur peinlich, dass meine wirklich warmen Wintermützen alle billig und fix und fertig gekauft wurden. Mpf… aber was nicht ist, kann ja noch werden. Oh halt, jetzt habe ich doch glatt die Noppenmütze vergessen, die ist selbstgemacht 🙂 Hier geht’s zur entsprechenden Häkelanleitung und dort wird auf den Fotos auch nochmal meine favorisierte Kleidungsschicht-Reihenfolge bestätigt.

Und was ist so sche*** am Herbst?

Ein Paradoxon für langhaarige Menschen. Einerseits ist es endlich kalt genug, die Haarpracht offen über den Nacken hängen zu lassen, andererseits kommt der lange Schal wieder zum Einsatz. Um diesen wickelt sich dann jede einzelne Strähne individuell für sich und tadaa! das Vogelnest auf dem Kopf ist einzugsbereit. Ich hasse es. Ja wirklich! Ich möchte sie nicht zusammenbinden müssen, schließlich haben die Haare allein schon eine Wärmefunktion.

Ist das bei Rundschals besser? hm… ich sollte mir einen stricken… wo ist meine To-Do-Liste…

Gut, das ist wohl ein zu vernachlässigendes oberflächliches Übel. Der Herr Ehemann ergänzt noch: „Der Rosé ist aus“ und „das letzte Eis des Jahres“. Ha! Schwachsinn. Wer macht diese Regeln?

Genug gefaselt, ich komme nun zum ersten Ergebnis eines ideengeladenen Regentages:

Herbstliche Maniküre – Blumenmuster in dunklen Tönen lackieren.

Blumennägel sehen aufwendig aus sind aber ganz einfach (an beiden Händen) umzusetzen. Die Technik habe ich schon einmal bei einer Dekoidee mit Kieseln angewendet.

Für das Nagelmuster brauchst du Folgendes:

  • Unterlack, um Verfärbungen der Nägel zu vermeiden
  • Nagellack in Lila, einem hellen Rotton und Beige (oder Weiß)
  • Überlack, damit sich die Arbeit lohnt und länger hält
  • Einen Bleistift mit Radiergummi-Ende oder einen Korken
  • Eine Stecknadel

Es gibt auch spezielle Plastikstäbchen in der Drogerie, die für Punktedesigns gedacht sind, aber die oben genannten Dinge hat man ja sowieso schon Zuhause.

Fünf Punkte ergeben eine Blume.

Nachdem du Unterlack und die Grundfarbe Lila auf deine Nägel aufgetragen hast, lässt du den Lack kurz antrocknen und startest dann mit den Blütenblättern in Rot.

Nägel mit Stecknadel und Radiergummi betupfen

Die Stecknadel wird in den Radiergummi gesteckt und schon kann getupft werden.

Um den Nagellack mit der Stecknadel aufzunehmen, tropfst du entweder etwas davon auf eine Folie oder du nimmst es direkt vom Pinsel ab. Dann musst du aber schnell sein, sonst trocknet dir die Farbe ein. Überschüssige und angetrocknete Farbe solltest du zwischendurch vom Stecknadelkopf wischen, sonst zieht der Lack Fäden. Ich habe dafür einfach ein Stück Papier verwendet.

Sind alle Blüten platziert fehlt nur noch der Blütenstempel in Beige. Dafür müssen die Blätter noch nicht einmal trocken sein. Für das Finishing, den Überlack, sollte das Ganze aber schon wischfest sein.

 

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Dann lade es dir hier herunter, mach was Schönes draus und erzähl mir was es geworden ist!

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