DIY: Lesezeichen mit Puschelschwanz

Giraffe und Zebra als Lesezeichen mit Wollresten als puschelige Schwänze

Mit Wollresten nie mehr die Seiten verblättern.

Giraffe und Zebra als Lesezeichen

Zebra und Giraffe sind gespannt in welchem Buch sie als nächstes landen.

Schande über mich, denn ich lese auch mal zwei Bücher gleichzeitig. Manchmal verliere ich dadurch komplett den Faden und kann das Buch nochmal von vorne anfangen. Nun ja, aber auch wenn das anders wäre, würde ich vermutlich trotzdem mehrere Lesezeichen benutzen. So freut man sich wenigstens wenn man das Buch mal wieder in die Hand nimmt und einem ein besonders schönes Bildchen entgegenfällt. Für eine Überraschung sind meine neugebastelten Zebra- und Giraffen-Lesezeichen auf jeden Fall gut. Vielleicht dürfen sie sogar ins nächste Buch mit umziehen. Gemacht habe ich die bunten Tiere jedenfalls so:

Material:

Grafische Umsetzung von Giraffe und Zebra


Tierische Lesezeichen selbstgemacht – am Beispiel der Giraffe

Arbeitsschritte:

Im ersten Schritt druckst du dir die oben erwähnte PDF-Vorlage aus und schneidest die Umrisse der Giraffe und das Zickzack-Muster aus. Die Augen kannst du auch schon ausschneiden, diese werden später aufgeklebt, also gib dir dabei mehr Mühe. 

Nun überträgst du mit Bleistift die Schablonen auf dein Tonpapier und schneidest zuerst das Zickzack-Muster aus. Die Stelle am Rücken der Giraffe brauchst du dabei nicht so genau zurechtschneiden. Dieses Muster wird nämlich direkt vor dem weiteren Ausschneiden auf die Giraffenumrisse geklebt. Gleich darauf zeichnest du den Umriss noch einmal nach und schneidest die Giraffe dann komplett fertig bemustert aus.

Giraffenlesezeichen wird mit Hilfe der Schablonen ausgeschnitten

Die geraden Stellen habe ich mit Lineal und Cutter zugeschnitten – beim Rest kam die Schere zum Einsatz.

Sind die beiden Giraffen-Teile vom Karton gelöst, kannst du sie, bevor’s haarig wird, noch weiter verzieren. Klebe die vorher ausgeschnittenen Augen auf und zeichne mit einem Fineliner die Beine auf.

Die ausgeschnittenen Giraffen werden mit Fineliner verziert

Die Zacken habe ich auch noch zusätzlich mit Stift nachgezeichnet.

Jetzt wird das Tierchen frisiert: Schneide dir Wollreste zurecht. Bei mir waren die Schnüre in etwa so lang, dass sie beim Giraffenhals bis zur Mitte reichen. Die Wolle für den Schwanz habe ich vorher geflochten und am Ende verknotet. Dann trägst du den Kleber auf einer Giraffen-Innenseite auf und platzierst die Fäden entlang des Halses und am Hinterteil.

Die Wollrest-Haare werde auf der Innenseite aufgeklebt.

Mit dem Klebeband habe ich die Haare fixiert, der „Deckel“ wurde mit flüssigem Alleskleber aufgeklebt.

Sind die Haare an Ort und Stelle fehlt nur noch, dass du die zweite Hälfte der Giraffe obenauf klebst. Damit das Lesezeichen schön zusammenhält habe ich es eine Weile unter einem echt schweren Glas Trockenerbsen eingequetscht.

Gebasteltes Giraffen-Lesezeichen mit Wollhaaren

fertig und fabulös!

So sehen Giraffe und Zebra dann in ihrer natürlichen Umgebung aus:

Wer die Vorlage genau studiert hat, merkt vielleicht, dass dem Zebra die Augen fehlen. Die sind mir vom vielen Zacken-Aufmahlen glatt entwischt.

Selbstgemachte Lesezeichen im Bücherregal

Beide Lesezeichen stechen auf unterschiedliche Weise heraus.

Giraffen-Lesezeichen aus Tonpapier und Wollresten im aufgeschlagenen Buch

Das Auge liest mit.

Schön, wenn sich Marke und Buch so ergänzen. Das hat auf jeden Fall Potential für eine Serie an Lesezeichen.

Und bist du auch so neidisch auf die Haarfarbe der Giraffe? Ich schon!

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