Rezept: Bunter Linsensalat mit meinem Passt-zu-allem-Dressing

veganes Rezept für Linsensalat mit Hokaidokürbis und rotem Chinakohl

Geschätzte Zubereitungszeit ca. 35 Minuten

Linsensalat mit Bulgurlinsen, Kürbis und rotem Chinakohl

Bei Gerichten mit Belugalinsen ist die richtige Farbauswahl bei den Zutaten sehr wichtig.

Dieser fein nussige Salat aus Belugalinsen schmeckt auch noch am nächsten Tag – ideal zum Mitnehmen also.

Ach du Schreck, keine Nudeln im Haus. Was soll ein kochfauler Mensch wie ich da nur zu Mittag essen? Kein Brot und auch keine Kartoffeln. Im Küchenschrank habe ich dann noch eine Packung Linsen entdeckt. Hm… Inspiriert durch die Suchmaschinen-Bildersuche bin ich zu dem Entschluss gekommen, daraus mit dem restlichen Gemüse im Haus einen Salat zu zaubern. Was soll ich sagen, außer: Das gibt es wohl jetzt öfter und der Aufwand ist nur unbedeutend höher als bei meiner Nudel-Standardlösung. So hüpfte ich an besagtem Tag vormittags abwechselnd zwischen Schreibtisch und Küche herum und hatte am Ende entspannt einen Teller leckeren Salat in der Hand. Auch der Herr Ehemann hat sich gefreut, denn es wurden zwei Portionen und so konnte er am nächsten Tag auf das, nicht ganz so vegan-freundliche, Mensa-Essen verzichten.

Belugalinsen, oder auch, wegen der Optik, Kaviarlinsen genannt sind besonders aromatisch und erinnern an den milden Geschmack von Maronen. Sie enthalten viele B-Vitamine und sind somit gut für die Nerven. Für meine Nerven ist jedes Gericht gut, das ausreichend sättigt und von dem ich mir am liebsten noch einen Teller holen möchte, weil’s so lecker war. Bei diesem Linsensalat ist nun eben beides der Fall – so ein Glück.

Zutaten für 2 Personen (Hauptmahlzeit):

Salatzutaten:

  • 200 g Belugalinsen
  • 300 g Hokaido-Kürbis
  • 100 g Chinakohl
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Handvoll Walnüsse

Dressing:

  • 3 EL Balsamico-Essig
  • 1 EL weißes Mandelmus
  • 1 Messerspitze scharfer Senf
  • 1 TL Agavendicksaft
  • Salz und Pfeffer
  • verschiedene Kräuter (TK, hauptsächlich Dill)
  • 1 zerdrückte Knoblauchzehe oder 1/2 TL Knoblauchpulver

Vorbereitung und Zubereitung:

Die Linsen kochst du am besten im ersten Schritt, da diese für den Salat gut abgekühlt sein sollten. Gib die Linsen ohne Salz in einen Topf mit ca. 400 ml Wasser. Lass das Wasser kurz aufkochen, drehe die Herdtemperatur herunter und lass die Linsen ca. 20 – 30 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln. Die kleinen schwarzen Belugalinsen sind fertig, wenn sie eine angenehme Bisskonsistenz haben. In Gegensatz zu beispielsweise roten Linsen zerfällt die schwarze Sorte nicht so leicht beim kochen und behält die Form.

Sind die Belugalinsen nun durchgekocht, seihst du das restliche Wasser ab und lässt sie abkühlen. Um das zu beschleunigen spülst du die Linsen am einfachsten mit etwas kaltem Wasser ab.

In der Zwischenzeit schneidest du den Chinakohl in dünne Streifen, ebenso die Zwiebel und gibst beides in eine große Salatschüssel.

Nun kannst du das Dressing zubereiten. Gib dafür alle, unter dem Punkt „Dressing“ stehenden, Zutaten in ein kleines Gefäß und mische sie mit einer Gabel oder einem Schneebesen ordentlich durch. Bei den Kräutern musst du wirklich nicht sparen. Ich habe ca. 1 TL einer Tiefkühl-Kräutermischung verwendet und 1 TL Dill, welchen ich im Sommer selbst eingefroren habe. Das Salatdressing ist jetzt noch etwas zu dickflüßig. Gib einfach etwas Wasser hinzu oder verwende den Kürbissud, der dir beim nächsten Schritt übrig bleibt:

Befreie den Hokaido mit einem Löffel von seinen Kernen und zerteile das Kürbisfleisch, samt Schale in kleine Würfel. Die Kürbiswürfel werden dann in einer beschichteten Pfanne gut angebraten. Wenn sich die ersten Kanten braun färben, schüttest du ca. 50 ml Wasser in die Pfanne und drehst die Temperatur zur Hälfte runter. Mit einem Deckel auf der Pfanne wartest du etwa 5 Minuten, dann sollte der Kürbis durch sein.

Die Linsen wandern nun zu Chinakohl und Zwiebel in die Salatschüssel. Das Ganze wird dann mit den angebratenen Kürbiswürfeln und den Walnüssen getoppt. Hebe zu guter Letzt noch das Dressing unter und fertig ist deine Mahlzeit.

Kleiner Dressing-Verteil-Tipp: Wenn die Salatschüssel mal wieder zu voll ist um darin ohne Sauerei umzurühren: Nimm einen für die Schüssel passenden Teller und lege ihn auf die Schüssel. Presse die beiden Teile mit den Händen fest zusammen und schüttle sie mit viel Elan durch. So ist das Dressing schnell gleichmäßig verteilt und du hast nicht den halben Salat aus der Schale gerührt.

Eine Salatschüssel mit Bulgurlinsen, Hokaidokürbis und Chinakohl – das ölfreie Dressing mit Mandelmus steht schon bereit

Da der Kohl dadurch nicht welk wird, kannst du das Dressing gleich zum Salat geben. Am nächsten Tag musst du eventuell etwas nachwürzen.

Nutze schnell noch die Kürbis-Saison oder kombinier die Linsen mit anderem Gemüse, z. B. Paprika oder Karotten.

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